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Einwohnergemeinde Mörigen
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Info IV / 2011

   Info IV/2011

 

EDITORIAL
 
„Das Wesen der Zeit besteht in
der Veränderung der Dinge“.
Helmar Nahr
 
Geschätzte Mörigerinnen und Möriger
 
In einigen Tagen schauen wir erneut auf 365 Tage oder 8'760 Jahresstunden, welche in 52 Wochen 168 Wochenstunden ergeben, zurück. Bei diesem persönlichen Rückblick sollten sich viele Leute die Frage stellen, wieviele Jahresstunden sie persönlich Zeit zum Leben genutzt haben. In der Hektik unserer Zeit darf es nicht sein, dass unser Leben als Pensum zum Abarbeiten verkommt! Das Gefühl darf nicht vorherrschen, so wenig Zeit zu haben, um so viel zu tun. Wisst, dass Leute die nie Zeit haben, in der Regel am wenigsten tun. Es darf auch nicht vorkommen, dass wir von der Zeit erst Notiz nehmen, wenn sie vorbei ist. Die Zeit ist eine geräuschlose Feile, die an Geist und Seele, an Körper und Gesundheit nagt, ohne dass wir es empfinden. Die Zeit wird uns nicht als solche gegeben, sondern als Gelegenheit, daraus etwas zu machen.
 
Das Leben ist nie etwas, es ist die Herausforderung zu etwas. Dazu gehört die persönliche Lebenskunst, das Leben mit der Zeit und der Arbeit sowie der Freude ausgeglichen zu gestalten. Sicher gibt es Konflikte zwischen dem Leben, das man sich ersehnt und dem Leben, das man führen muss. Deshalb besteht das Leben aus dem was man daraus macht und vor allem, wie man damit fertig wird. Es gleicht einer Treppe, die man für den Aufstieg oder den Abstieg benutzen kann, wobei das Ziel jeder selber bestimmen kann.
 
Die Arbeit gibt uns mehr als nur den Lebensinhalt, sondern bereichert das Leben als solches. Heute ist keine Arbeit oft eine Bürde und genügend Arbeit eine Freude! Es ist nicht was man mit seiner Arbeit erwirbt der eigentliche Lohn, da dies oft mit Glück verbunden ist, aber die Arbeit als solche bringt Freude und Sinn im Leben. Lasst uns deshalb nicht nur arbeiten, sondern auch träumen, nicht nur handeln, sondern auch glauben und uns am Ganzen freuen.
 
Die richtige Einstellung zur Zeit und Arbeit lässt einem die Lebenskunst erleben. Deshalb soll sich jeder bemühen, sein Leben so zu gestalten, dass er seinem Ziel näher kommt und dies unabhängig von äusseren Umständen. Es darf heute bezweifelt werden, ob der soziale Fortschritt mit einem steigenden Lebensstandard und –Gefühl identisch ist?
 
Versuchen wir vermehrt unsere Zeit als Uhr ohne Ziffer zu leben! Das Wesen der Zeit besteht ohnehin in der Veränderung der Dinge.
 
Ich wünsche Ihnen zum Jahreswechsel Zeit zu haben zu leben, bei einer starken Gesundheit und viel Freude an dem was man hat, erleben und erfahren darf – dazu auch die Genugtuung, dass man überhaupt sein darf!
 
Der Gemeindepräsident Camille Kuntz
 
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RÜCKBLICK AUF DIE POLITISCH-STRATEGISCHEN ZIELSETZUNGEN DES GEMEINDERATES 2011
 
Die politische Herausforderung des Gemeinderates ist immer wieder neue Visionen und Innovationen durch entwickelte Strategien und klar definierte Jahres- und Entwicklungsziele zur Umsetzung zu bringen. Als Bürgerinnen und Bürger sollt ihr die Wirkung in der spürbaren Prosperität der Gemeinde feststellen und nicht einen Stillstand beklagen müssen.
 
Das Weissbuch Mörigen 2030 (Entwicklungsgeschäft)
 
Der Gemeinderat strebt eine Führung mit Weitsicht an und möchte 2012 das „Weissbuch“ als Vision formulieren. Mit dieser Zielsetzung wurde in Zusammenarbeit mit den Kommissionen und Arbeitsgruppen eine Lagebeurteilung aus Sicht der Nachhaltigen Entwicklung (NE) durchgeführt.
 
Diese Lagebeurteilung zeigt ein vorwiegend positives Bild auf und widerspiegelt bei einer differenzierten Betrachtung Stärken und Schwächen der geführten Politik, welche damit auch in der Zukunft beeinflussbar sind.
Die Gemeinde Mörigen wird als fit und gut aufgestellt sowie mit klaren Strukturen und Abläufen bezeichnet. Als wirkliche Herausforderungen in der nahen Zukunft werden die Energiequalität und die wirtschaftliche Innovation dargestellt. Erstaunlich wird festgestellt, dass die bürgerliche Gemeindeausrichtung ohne eigentliche Parteien und deren –politik funktioniert und damit eine effiziente Sachpolitik betrieben wird.
 
Der Zwischenbericht hält die Frage offen, ob Mörigen überhaupt eine Vision 2030 braucht und ob es jetzt der richtige Zeitpunkt für Grundsatzfragen sei. Was ist der ideale Zeithorizont für eine Vision, da sich so viele Parameter rasch ändern? Soll eine Vision zum Umdenken in der Gemeinde führen oder führt ein Umdenken in der Gemeinde zur Vision 2030?
 
Die zu verfolgenden Herausforderungen liegen in den Themen „Zweck der Gemeinde Mörigen“, „Politisch regionaler Verbund von Mörigen in der Zukunft“ und „Demographische Entwicklung/Wirtschaftsentwicklung“. Daneben sind die aktuellen Gemeinderats-Dossiers bekannt und führen in den nächsten Jahren über die Beantwortung der oben erwähnten Herausforderungen.
 
Der Gemeinderat kommt deshalb Ende Jahr 2011 zur Folgerung, dass
 
·          die heutige Struktur und die angewandten Prozesse das weitere Vorgehen garantieren
·          das Prinzip der rollenden Anpassung vom bestehenden Leitbild mit einer kurz- und mittelfristigen Sicht und Vision auf festgestellte Tatsachen auch weiterhin zweckdienlich ist
·          der Gemeinderat auf einen sofortigen Handlungsbedarf in Form einer Vision 2030 verzichtet und damit Kosten sparen kann
 
 
Überbauungsplanung und –umsetzung in der Zone mit
Planungspflicht (ZPP) Unterdorf (Entwicklungsgeschäft)
 
Die Ausarbeitung einer Überbauungsplanung wurde der Casa é Vita AG, Port, bis Mitte 2012 als momentane Landbesitzerin übertragen. Ein erstes Modell der Überbauungsmöglichkeit liegt vor. Der rechtskräftige und endgültige Landbesitz ist Angelegenheit einer juristischen Auseinandersetzung, sodass die Weiterführung der Planungs- und Bautätigkeit erst nach einem gerichtlichen Entscheid zwischen den zwei Parteien erfolgen wird.
 
 
Übergeordnete Verkehrsplanung
„Korridor rechtes Bielerseeufer“ (Planungsgeschäft)
 
Am Bürgerforum 2011 zeigten Vertreter des Tiefbauamtes Kanton Bern und der Aare Seeland Mobil AG die Planungsunterlagen für die vorgesehene Anpassung der Kantonsstrasse sowie die Verlegung der Bahnlinie im Abschnitt Lattrigen – Mörigen auf.
 
Der Gemeinderat hat wegen einschneidenden Massnahmen in der Lösung „Mörigerkurve“ eine kritische Stellungnahme dazu abgegeben. Für die Sicherungsmassnahmen beim Übergang Seeblick beharrt der Gemeinderat auf der Fussgängerinsel in der Strassenmitte. Er verlangt zusätzlich Lösungsvorschläge bei der noch möglichen Variante der Offenhaltung der Hohlen Gasse für den Langsamverkehr. Auch hier vertritt der Gemeinderat die angekündigten Bedenken der Landwirtschaft und des Gastrobetriebes Seeblick. Der Übergang Brunnackerstrasse bleibt vorläufig mit den bestehenden Drehleuchten gesichert und damit auch die Neuausrichtung des SW-Dorfeinganges aus Gerolfingen her.
 
 
Bildung der Regionalkonferenz Biel-Bienne-Seeland-Jura
bernois (Politisches Kerngeschäft)
 
An einer regional organisierten Informationskonferenz wurde uns die Auswertung der Vernehmlassung bei den Gemeinden erläutert. Grundsätzlich kann festgehalten werden, dass die Mehrheit der Gemeinden der Bildung einer Regionalkonferenz als neues politisches Instrument zustimmen. Sie ersetzt den heutigen Verein seeland.biel/bienne. Die Kernaufgabe dieser neuen Regionalkonferenz wird die Führung der Siedlungs- und Landschaftsplanung, der Verkehrsplanung und Kulturplanung sein. Offen ist die fakultative oder obligatorische Beibehaltung der heute durch Bedürfnis entstandenen zusätzlichen Konferenzen des Vereins seeland.biel/bienne (Konferenzen wie Wirtschaft + Tourismus, Kultur, Bildung, Soziales, Deponie und Abbau, Transporte). Ein politisch heikles Fragezeichen wird hinter die sofortige Integration des Berner Juras in die Regionalkonferenz gesetzt!
 
Das Jahr 2012 soll zu weiteren, nunmehr öffentlichen Informationsveranstaltungen dienen, damit voraussichtlich im Herbst 2012 die Volksabstimmung in der Region Seeland-Berner Jura erfolgen kann. Der Gemeinderat wird sich eingehend mit dem Zweck, der Struktur und den politischen Folgen für die Gemeinde zu befassen haben.
 
 
Sanierung Bootshafen (Grossbauprojekt)
 
Nach der Genehmigung des Sanierungskonzeptes und des notwendigen Kredites von 1,35 Mio. Franken im Juni 2011 durch die Gemeindeversammlung, wurde wie geplant am 1. Oktober 2011 mit den Sanierungsarbeiten gestartet.
 
Die bis Ende Jahr 2011 geplanten Arbeiten, nämlich das Absaugen der Sedimente und die Ausbaggerung des Molassengrundes, befinden sich auf Kurs. Das sonnige Herbstwetter und die bis heute anhaltende Trockenheit begünstigten die Arbeiten erheblich. Mitte Dezember werden diese Aushubarbeiten abgeschlossen und die geplante Wasserstandsquote erreicht sein.
 
Wöchentliche Arbeitsrapporte vergleichen den Arbeitsstand und bestimmen die Planungsschritte der nächsten Bauphasen. Zwischenzeitlich wurden die notwendigen Anbindepfähle sowie die neue Beplankung des Gehsteges bestimmt. Die Verlängerung des Gästesteges und die neue Einbindung der Ansaugstelle der Druckpumpe für unsere Landwirte sind besprochen und geplant.
 
Eine Grossbaustelle, die interessant und komplex ist und unter der Generalunternehmung der Firma Marti AG, Moosseedorf, fachkompetent und zielgerichtet zusammen mit dem Ingenieurbüro SEI AG, Biel und dem Steuerungsgremium der Gemeinde vorangetrieben wird.
 
 
Hochwasserschutzmassnahmen am Hürligraben und
Gefahrenkarte für Naturereignisse (Grossbaugeschäft)
 
Der generelle Wasserbauplan wurde in verschiedenen Gesprächen mit den direkt betroffenen Anstössern angepasst und bereinigt. Nach der Vorprüfung durch die zuständigen kantonalen Fachstellen wird der generelle Wasserbauplan nunmehr im Frühjahr 2012 aufgelegt. Einsprechen können nur noch die direkt betroffenen Landanstösser und behandelt werden diese Einsprachen durch den Kanton. Je nach dem Stand des Auflageverfahrens kann die erste Phase einer Sanierung des Hürligrabens im Bereich Siedlungsgebiet Seebodenweg im Herbst 2012 gestartet werden.
 
Das vorbereitete Retentionsbecken für den Hürligraben ist als Teil dessen Renaturierungsmassnahmen als vorgezogene Sofortmassnahme mit den Arbeiten der Bootshafensanierung im Bau begriffen.
 
Die Gefahrenkarte wird als Bestandteil des Zonenplanes integriert und heute bereits bei Siedlungs- und Bauprojekten berücksichtigt.
 
 
Sanierung und Ausbau von
Strassen- und Kanalisationsnetz (SOP-Geschäft)
 
Dies bedeutet für den Gemeinderat ein rollendes Geschäft, welches alle Jahre neu im Investitionsprogramm beurteilt und umgesetzt wird.
 
Die alte Bielstrasse wurde dieses Jahr mit einer umfassenden Kanalisationserneuerung und –sanierung auf Vordermann gebracht. Dabei handelte es sich um die Schmutzwasserleitung und Regenabwasserleitung, welche sich abschnittsweise in gutem Zustand erwies und andererseits ersetzt oder deren Anschlüsse besser eingebunden werden mussten. Der Deckbelag wird im Jahr 2012 als Abschlussarbeit eingebracht.
 
Auf der Aussendorfstrasse wurden die Querrinnen (Rigolen) ersetzt.
Punktuell notwendige Reparaturarbeiten an Wasserleitungsbrüchen durch die SWG, Schachtdeckel- und Risssanierungen auf den Gemeindestrassen ergänzten zusätzliche Einsätze.
 
 
Der Gemeindepräsident Camille Kuntz
 
 
RÜCKBLICK AUF DIE ENTWICKLUNGSZIELE 2011
DER VERWALTUNG, KOMMISSIONEN UND DIENSTE
 
Baukommission
 
In 12 Baukommissionssitzungen wurden die neuen und fortzuführenden Sachgeschäfte diskutiert, darüber entschieden und zur Umsetzung oder Weiterbearbeitung weiter gegeben.
 
Insgesamt wurden 17 Baugesuche behandelt. Davon konnten 12 mit einer endgültigen Baubewilligung abgeschlossen werden, indessen die anderen nachbearbeitet, zurückgestellt oder ergänzt werden müssen. Die gesamte private Bautätigkeit 2011 in Mörigen kann als minimal bezeichnet werden.
 
Die Sanierung des Verwaltungsgebäudes wurde abgeschlossen und stellt heute nicht nur energietechnisch eine Verbesserung dar, sondern auch als Imageträger ein äusserst gelungenes Bauwerk.
 
Der heute vorliegende digitale Strassenkataster ist das neue Führungsinstrument für die Strassenbewirtschaftung unserer Gemeinde. Vom Erstellungsjahr, über die Bauweise und die Werkleitungen darin, hin bis zu den Unterhalts- und Sanierungsarbeiten sind alle Daten erfasst und beim Geometerbüro Geoplan Seeland, Nidau, für die Gemeinde abrufbereit. Damit besitzt die Gemeinde nunmehr die 3 infrastrukturellen Grundlagen: Strassenkataster, Sauber- und Abwasserkataster sowie den Lichtpunktkataster (Strassenbeleuchtung).
 
Die vor Jahresfrist getätigte Neuanstellung eines vollamtlichen Wegmeisters (Herr Heinz Leu) trägt ihre Früchte. Der Unterhalt der Gemeindestrassen, die Kontrolle der Ablaufschächte, kleinere Reparaturen an Gemeindeanlagen, Gärtnerarbeiten an Hecken und Bäumen, der Winterdienst und anderes mehr, werden zuverlässig und sichtbar ausgeführt. Seine Präsenz wird festgestellt und geschätzt.
 
Hier soll auch erwähnt und verdankt sein, die frühere ARGE (Arbeitsgemeinschaft von Landwirten), welche diese Arbeiten ebenso professionell während 11 Jahren zur Zufriedenheit erledigten. Leider ergaben sich personelle Veränderungen, sodass die Dienstleistung auf die Übernahme des Winterdienstes (Schneeräumung mit dem grossen Schneepflug) reduziert werden musste.
 
Camille Kuntz, Ressortleiter Bau, Verkehr und Planung
 
 
Gemeinde- und Finanzverwaltung
 
Es darf hier nicht unerwähnt bleiben, dass ein Gemeinderat und dessen Kommissionen nach aussen nur so gut erscheinen können, als sie durch eine kompetente, engagierte und gut funktionierende Verwaltung unterstützt werden. Wenn eine Gemeinde als gut strukturiert und fit bezeichnet wird, gehören auch die Freundlichkeit und der Dienst am Kunden dazu.
 
Dafür danken wir Frank Herren, Gemeindeschreiber und Daniel Karrer, Finanzverwalter, für die geleistete „Stabs- und Kanzleiarbeit“ zu Gunsten der Gemeinde.
 
Der Gemeinderat
 
 
Geschäfts- und Finanzkommission
 
Seit dem 1. Januar 2011 haben wir die neu formierte Geschäfts- und Finanzkommission, welche als Stabsstelle komplexe Gemeinderatsgeschäfte und –projekte mit finanziellem Hintergrund zu Handen des Gemeinderates berät. Unter anderem hat sie das Projekt Hafensanierung auf die nachhaltige Entwicklung analysiert und beurteilt. Im Weiteren wurde auch der neue Kostenverteiler des Öffentlichen Verkehrs durch die Kommission analysiert und eine Empfehlung zu Handen des Gemeinderates erstellt. Das Projekt „Weissbuch Mörigen 2030“ wurde durch die Kommission mitbeurteilt und die Ist-Situation anhand des Berner Gemeindeprofilografen erfasst.
 
Die Hauptaufgabe der Kommission liegt aber weiterhin in der Beratung und Beurteilung des Budgets und der Jahresrechnung. Aufgrund der Herausforderungen, welche in den nächsten Jahren auf die Gemeinden zukommen werden, sind wir auf eine weiterhin effektive, effiziente und kompetente Geschäfts- und Finanzkommission angewiesen.
 
Jan Edelmann, Ressortleiter Finanzen und Steuern
 
 
Bildungskommission Sutz-Lattrigen – Mörigen (BIKO)
 
Das erste Betriebsjahr der Tagesschule, welches als Projektjahr galt, wurde im Sommer mit dem Schuljahr 2010/2011 abgeschlossen. Die Überprüfung dieser Projektphase wurde vom Projektleiter, von der Bildungskommission und der Tagesschulleitung vorgenommen und kleine Anpassungen konnten bereits im neuen Betriebsjahr umgesetzt werden. Die Tagesschule entspricht einem Bedürfnis und läuft geordnet. Der Projektleiter hat zuhanden des Gemeinderates einen Bericht verfasst.
 
Wir haben strategische Schwerpunkte der BIKO erarbeitet. Eine Herausforderung stellt dabei die Neue Finanzierung der Volksschule (NFV) dar. Gegenwärtig besuchen die BIKO, die Schulleitung und der Finanzverwalter Schulungen der Kant. Erziehungsdirektion zur NFV. Die genauen Kenntnisse über die Veränderungen werden die strategische Ausrichtung unserer Primarschule beeinflussen. Deshalb wird die Erarbeitung der Strategie im neuen Jahr weitergeführt.
 
Die Arbeitsgruppe Kindergarten hat die zukünftige Zusammenarbeit der Kindergärten Mörigen und Sutz-Lattrigen definiert und anlässlich eines Informationsabends den Eltern der künftigen Kindergartenkinder dargelegt. Dabei wurde die Absicht Kund getan, dass in den kommenden Schuljahren 2 ausgeglichene Kindergartenklassen in Mörigen und Sutz-Lattrigen geführt werden sollen.
 
Ich darf feststellen, dass die Primarschule Sutz-Lattrigen - Mörigen von engagierten und kompetenten Bildungskommissionsmitgliedern strategisch geführt wird. Mit ebenso grossem Engagement und mit Kompetenz erfüllen unsere Schulleiterin, unser Schulleiter sowie alle Lehrpersonen ihre Aufgaben zum Wohle unserer Kinder. Ich danke all diesen Personen recht herzlich für ihre Arbeit.
 
Therese Tschannen, Ressortleiterin Bildung, Sport, Kultur
 
 
Kommission für die Freizeitanlage am See (KOFAS)
 
Landschaft und Umwelt
Erste Erfahrungen in der Anwendung des Prüfmodells
(5- Finger- System) Nachhaltiger Entwicklung wurde gemacht.
 
Betriebsinfrastruktur Freizeitanlage am See
Ein Raumkonzept für die Sanitär- und Technikanlage wurde dem GR vorgelegt, gutgeheissen und dem Planungsbüro zur Verfügung gestellt.
 
Der aus den Vorgaben resultierte Planentwurf kann sowohl als isolierte Sanitäranlage als auch als integrierter Bestandteil des Buvettenprojekts weiter verfolgt werden.
 
Die Erweiterung des Betriebswarthauses mit Buvette wurde als Projekt bearbeitet.
 
Anlässlich des Bürgerforums konnte die Bevölkerung unter vier Varianten auswählen. Zwei dieser Varianten werden weiter bearbeitet und als Plan mit Kostenberechnung anlässlich der Wintergemeindeversammlung den Bürgern vorgestellt.
 
Hafensanierung
Die Bootsplatz-Kündigungen wurden rechtzeitig versandt und der Rücklauf der Begehren für einen neuen Bootsplatz entspricht praktisch 100%. Die Ausswasserung aller Boote auf den Baubeginn hat dank guter Kommunikationsmassnahmen des Betriebswartes und der Hafenverwaltung sowie den disziplinierten Bootseignern reibungslos geklappt.
 
Die aktive Mithilfe bei der Entscheidfindung über Zweckmässigkeit von Fragen der Ausgestaltung und Ausrüstung der Hafenanlage beschäftigt die KOFAS.
 
Die KOFAS bringt, wo immer möglich, ihre Meinung und Anliegen ein und macht Vorschläge zur Verbesserung der Sicherheit von Bootssteg und Booten in zukünftigen Hochwasserereignissen (spezielle Anbindevorrichtung).
 
Gebühren und Verträge
Der Gemeinderat folgte dem Antrag der KOFAS, die Parkgebühren für die Wochenendtage von Fr. 2.00 auf Fr. 2.50/ Std. zu erhöhen.
 
Auf die Erhöhung der Parkkarten und der Bootsplatzmiete wird im Moment verzichtet.
 
Änderungen des Hafenreglementes und der Mietverträge werden im ersten Semester 2012 bearbeitet.
 
Katharina Leu, Ressortleiterin Hafen, Freizeitanlage,
Landwirtschaft und Forsten
 
 
Schutz der Bevölkerung und öffentliche Dienste
 
Gefahrenkarte
Die Entstehung einer Gefahrenkarte, die Aussagekraft und die konkrete Bedeutung der Gefahrenkarte für den Bürger, die Bürgerin, die Baukommission und den Gemeinderat wurden mittels kleiner Ausstellung und einer Fragestunde, die leider nicht benutzt wurde, gezeigt.
 
Regio-Feuerwehr Täuffelen
Übungen wurden besucht und festgestellt, dass sie bezüglich Ausbildungsstand gut auf Kurs sind.
 
Erfreulicherweise war der Bestand an Möriger-Feuerwehrleuten überdurchschnittlich hoch. Allerdings konnten im Rahmen der Aushebung im November keine neuen Möriger für diesen Dienst begeistert werden.
 
Zivilschutz / Regionale Führungsorgan
Nachdem jetzt der unterzeichnete Vertrag des Gemeindeverbandes Bielersee Süd- West vorliegt, kann der Antrag auf Änderung des Kostenverteilers formuliert und an die Delegiertenversammlung im Mai 2012 gebracht werden.
 
Im Moment jagen sich Reorganisationsideen in den Blaulichtorganisationen und es werden verschiedene, sich zum Teil widersprechende Dossiers zur Bearbeitung an einige Gemeinden verschickt.
 
Bevor vom Kanton nicht klare Anweisungen vorliegen, geben wir diese Dossiers nicht an die verschiedenen Organisationen (Feuerwehr, Zivilschutz, Regionales Führungsorgan) zur Weiterbearbeitung weiter.
 
Katharina Leu, Ressortleiterin Schutz und Rettung
 
 
DER GEMEINDERAT MELDET
 
 
Winterdienst und Schneeräumung
 
Letzten Winter haben wir einen äusserst strengen und langen Winter mit viel Schnee und Vereisungen erlebt. Dabei war der Pikettdienst der Gemeindedienste gefordert und hat die Schneeräumung und damit die Herstellung der Strassensicherheit beispielhaft wahrgenommen.
 
Als Gemeinderat haben wir die ausserordentlichen Folgen in der notwendigen und erbrachten Pikett- und Arbeitszeitabrechnung, den Fahrzeugstunden und insbesondere auch nach dem Salzverbrauch festgestellt. Kurze Zeit bangten wir für die Nachlieferung der benötigten Salzmenge.
 
Im Rahmen des Winterdienstes und der Schneeräumung folgende Fakten zum Gemeindegebiet:
 
·          der Pikettdienst der Gemeinde ist rund um die Uhr organisiert und alarmiert die notwendigen Pikettleute für den notwendigen Einsatz,
 
·          ein Schneeräumungsplan hält die Prioritäten bzw. die Reihenfolge der zu befahrenden Gemeindestrassen und Kreuzungen fest. Hier spielen Strassenbenützerfrequenz, Strassenprofil und mögliche Gefahren bei Einfahrten auf die Kantonsstrasse oder Gemeindestrassen eine wesentliche Rolle (in der Regel grosser Schneepflug).
 
·          zudem ist bestimmt, dass gewisse kritische Stellen
(2 Trottoirübergänge auf der Kantonsstrasse, Bahnübergänge Mörigerkurve, Hohle Gasse und Brunnackerstrasse) sowie der Vereisung ausgesetzte Strassenteile (Trottoir und Kreuzungen) durch Handarbeit gesäubert und/oder gesalzen werden.
 
Aber……
 
·          alles zur gleichen Zeit ist nicht möglich, deshalb Dank für die Geduld,
 
·          die totale Schneeräumung mit dem grossen Pflug oder dem kleineren Gemeindepflug birgt die erlebte Gefahr von vielen, kostspieligen Strassenschäden im Frühjahr in sich oder ist mit der Salzstreuung ökologisch nicht mehr vertretbar, deshalb bitten wir um Verständnis, wenn nicht eine totale „Schwarzräumung“ stattfindet.
 
Sie dürfen sicher sein, unsere Gemeindedienste erledigen das Mögliche sofort und das Unmögliche etwas später…….
 
Camille Kuntz, Ressortleiter Gemeindedienste
 
 
Breitband-Ausbau (VDSL)
durch die Swisscom (Schweiz) AG
 
Neben den klassischen Kommunikations- und Informationsdienstleistungen bietet Swisscom über das Telefonnetz mit Swisscom TV auch neue Multimedia Dienste an. Um alle Funktionen von Swisscom TV anbieten und noch schnelleres Internet garantieren zu können, baut Swisscom einen Teil der bestehenden Netzinfrastruktur auf den Standard VDSL (Very High Data Rate Digital Subscriber Line“) aus.
 
Nach Gesprächen mit der Gemeinde hat die Swisscom (Schweiz) AG im November bestätigt, dass die Gemeinde Mörigen voraussichtlich im 3. Quartal 2012 mit der neuen VDSL-Technologie erschlossen sein wird. Aufgrund der technischen Rahmenbedingungen (distanzabhängige Übertragungstechnologie) kann das Ober- und Unterdorf von Mörigen voll abgedeckt werden. In den Randgebieten am Höhenweg und im „Greuss“ wird möglicherweise die Abdeckung geringfügig reduziert sein.
 
Sobald der Ausbau abgeschlossen ist, können interessierte Bürger auf folgendem Link überprüfen, ob sie auf ihrem Anschluss von der VDSL-Technologie profitieren können: www.swisscom.dom/checker
 
Weitere Informationen erfolgen zur gegebenen Zeit.
 
Camille Kuntz, Ressortleiter Bau, Verkehr und Planung
 
 
DIE VERWALTUNG MELDET
 
Altpapier- und Kartonsammlungen
 
Auf Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger bietet die Gemeinde im Jahre 2012 nebst der Papier- ebenfalls eine Kartonsammlung an. Die Firma Marti Logistik AG führt das Material zur Wiederaufbereitung in das Altpapierwerk nach Utzenstorf.
 
Das Altpapier und der Karton werden in der Fabrik sortiert und getrennt aufbereitet. Deshalb ist es notwendig, dass Sie das Altpapier und den Karton getrennt „bündeln“ und für die Abfuhr bereitstellen.
 
Durch die Anlieferung von vermischten Bünden entsteht für das Altpapierwerk ein grösserer Arbeitsaufwand und die Gemeinde erhält einen geringeren Abnahmepreis. Aus diesem Grunde wurde die Firma Marti Logistik AG angewiesen, mit Altpapier und Karton vermischte Bünde nicht abzuführen. Noch in Plastik verpackte Telefonbücher und Hochglanzkataloge werden ebenfalls nicht abgeführt.
 
 
Auch im Jahr 2012 stehen Ihnen jeweils
2 GA-Tageskarten zur Verfügung. Als MörigerInnen bezahlen Sie neu Fr. 37.-- pro Tageskarte. An Auswärtige wird die Tageskarte neu zu Fr. 45.-- abgegeben.
Reservieren Sie Ihre Tageskarte so früh wie möglich!
Mit der Tageskarte reisen Sie wie mit einem Generalabonnement: unabhängig und unbeschränkt.
Die Tageskarte ist gültig auf Bahnen, Schiffen und Postautolinien sowie auf Tram/Busstrecken in den meisten Schweizer Städten und Agglomerationen.
Mit dem Tagesklassenwechsel gönnen Sie sich für einen Tag den Luxus der 1. Klasse für Fr. 40.00.
Bezug und Reservation der Tageskarte über die
Finanzverwaltung Mörigen – Telefon 032 / 397 02 04
 
 
Schongebiet für Wildtiere
– Hunde an die Leine im Naturschutzgebiet!
 
Der Verwaltung wurde gemeldet, dass einige Hundehalter ihre Hunde im Naturschutzgebiet am See frei laufen lassen.
 
Dabei kommt es vor, dass die Hunde Wildtiere aufhetzen und nachjagen. Wir appellieren an die Tierliebe der Hundehalter und fordern Sie auf, die Hunde im Naturschutzgebiet konsequent an der Leine zu führen.
 
 
Öffnungszeiten
Gemeindeverwaltung über die Festtage 2011/12
 
Die Verwaltung ist über die Festtage wie folgt geöffnet:
 
Woche 51 (Mo – Fr, 19. – 23.12.2011):
 
Der Schalter ist die ganze Woche zu den üblichen Öffnungszeiten bedient!
 
Woche 52 (Mo – Fr, 26. – 30.12.2011):
 
Der Schalter der Gemeindeverwaltung bleibt geschlossen!
 
In Notfällen steht Gemeindepräsident Camille Kuntz als „Hüttenwart“ zur Verfügung (Tel. 032 397 21 16 oder
079 659 44 63).
 
Ab Dienstag, 3. Januar 2012 um 08.00 Uhr ist der Schalter wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet.
 
 
Kehrichtabfuhr während den Festtagen
 
Die Kehrichtabfuhr findet wie gewohnt am Mittwoch statt; d.h. am Mittwoch, 28. Dezember 2011 und Mittwoch 4. Januar 2012.
 
Sämtlich abzuführendes Material muss jeweils bis spätestens um 07.00 Uhr bereit stehen.
 
 
Seniorenrat Mörigen
 
Auch wieder 2012!
 
Möriger Jass-Nachmittage jeweils jeden zweiten Mittwoch nachmittag ab Mittwoch, 8. Februar 2012 im Restaurant-Hotel Seeblick, Mörigen von 14.00 – ca. 17.00 Uhr
Macht mit!
 
 
Wir wünschen allen schöne Weihnachten
und einen guten Rutsch ins 2012!!
 
Der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung
 

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